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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Anregung: Gesundheit im größeren Kontext



Peter Münch
10.08.2008, 17:03
Hallo

Vermutlich bin ich nicht der Einzige der über die phantasielosen Debatten der Politik stolpert und schon gar nicht mehr hinhören mag, wenn entsprechende Debatten an die Öffentlichkeit dringen. Gesundheitspolitik macht bei uns den Eindruck eines reinen Umverteilungswettbewerbs. Dabei gibt es eben Verlierer und Gewinner. Ist sicher auch so, ganz unbestritten....

Der anhängende Artikel hat mich auf jeden Fall angeregt einmal andres ans Thema ranzugehen. Ob ich die Thesen des Autors gut finden soll oder nicht kann ich noch nicht sagen, aber sie regen an, einmal anders nachzudenken und in einem größeren Rahmen anzusetzen...

Peter Münch
11.08.2008, 10:48
So kann es gehen. Ich habe mir den Artikel noch mal durchgelesen, fand ihn irgendwie schräg, habe ihn einer Kollegin gegeben mit der Bitte ihn mal zu lesen und mir zu sagen was sie davon halte. Das hat sie auch getan und meinte nur, dass sie diese Perspektiven, die da angesprochen werde zwar auch sehe, aber das diese Option, künftig selbst für die eigene Gesundheit verantwortlich zu sein, bedrohlich finde. Ich konnte das nachvollziehen und fand dann auch Worte für dieses Gefühl, dass da etwas schräg ist.

Im Grunde unterstellt der Autor, dass man nur genügend Sport treiben müsse, sich anständig ernähren müsse und auch sonst ausreichend Vorsorge treffen müsse, dann werde man schon nicht krank und wenn doch, dann hat man wohl was falsch gemacht. Also wenn das die Zukunft ist, dann werde ich schon mal ein Fähnchen ausgraben um den Zynismus der da mitschwingt zu begrüßen...