Brady
03.03.2008, 13:13
Es ist zwar jetzt schon die Frühlingsstimmung zu spüren; möchte ich aber doch von unserer Weihnachtsfeier in der Tagesklinik berichten.
In der Adventszeit laufen schon 1x in der Woche die gemeinsamen Vorbereitungen für diese Feier an. Wir backen, basteln und besuchen auch gemeinsam den Weihnachtmarkt.
Da wir auch viele türkische Patienten haben, sind sie auch daran beteiligt und ich habe im Laufe meiner Tätigkeit dort festgestellt, dass dies überhaupt keine Schwierigkeiten darstellt.
Ein junger türkischer Mann bastelte seinen ersten Weihnachtsstern und war regelrecht begeistert darüber. Ein anderer Mann, sein Vater Türke und seine Mutter Deutsche bastelte aus roter und gelber Pappe die türkische Flagge, die später über dem Eingang unseres Essraumes aufgehangen wurde.
Deutsche und türkische Frauen backten gemeinsam und es wurden auf beiden Seiten Backrezepte ausgetauscht.
Die Küche war ein Schlachtfeld und so verkrümelte ich mich mal zu den anderen die den Tannenbaum schmückten und den Flur mit Lichterketten dekorierten. Es war eine aktive und auch gute Stimmung.
Am Tag der Weihnachtsfeier hatte ein türkischer Patient eine deutsche Fassung des Korans mitgebracht und eine andere deutsche Patientin las darin vor. Er hatte für sie die Stelle rausgesucht in dem auch Jesus vorkommt.
Das gemeinsame Singen war schon lustig. Es sangen alle mit und unserer türkischen Ärztin gefiel besonders das Lied: "Kling Glöcken klinge linge ling". Also mussten wir das alle öfter singen....
Die Speisen, die es zu dem Fest gab waren türkisch und deutsch und es war für einige spannend mal was zu essen, was sie nicht kannten.
Das Jahr davor viel das Zuckerfest (Bayram) auf Weihnachten und wir feierten beide Feste gemeinsam.
Was mich sehr freut ist, dass beides seinen Stellenwert gefunden hat und es von beiden Seiten geschätzt wurde.
Brady
In der Adventszeit laufen schon 1x in der Woche die gemeinsamen Vorbereitungen für diese Feier an. Wir backen, basteln und besuchen auch gemeinsam den Weihnachtmarkt.
Da wir auch viele türkische Patienten haben, sind sie auch daran beteiligt und ich habe im Laufe meiner Tätigkeit dort festgestellt, dass dies überhaupt keine Schwierigkeiten darstellt.
Ein junger türkischer Mann bastelte seinen ersten Weihnachtsstern und war regelrecht begeistert darüber. Ein anderer Mann, sein Vater Türke und seine Mutter Deutsche bastelte aus roter und gelber Pappe die türkische Flagge, die später über dem Eingang unseres Essraumes aufgehangen wurde.
Deutsche und türkische Frauen backten gemeinsam und es wurden auf beiden Seiten Backrezepte ausgetauscht.
Die Küche war ein Schlachtfeld und so verkrümelte ich mich mal zu den anderen die den Tannenbaum schmückten und den Flur mit Lichterketten dekorierten. Es war eine aktive und auch gute Stimmung.
Am Tag der Weihnachtsfeier hatte ein türkischer Patient eine deutsche Fassung des Korans mitgebracht und eine andere deutsche Patientin las darin vor. Er hatte für sie die Stelle rausgesucht in dem auch Jesus vorkommt.
Das gemeinsame Singen war schon lustig. Es sangen alle mit und unserer türkischen Ärztin gefiel besonders das Lied: "Kling Glöcken klinge linge ling". Also mussten wir das alle öfter singen....
Die Speisen, die es zu dem Fest gab waren türkisch und deutsch und es war für einige spannend mal was zu essen, was sie nicht kannten.
Das Jahr davor viel das Zuckerfest (Bayram) auf Weihnachten und wir feierten beide Feste gemeinsam.
Was mich sehr freut ist, dass beides seinen Stellenwert gefunden hat und es von beiden Seiten geschätzt wurde.
Brady