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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gewaltfreie Kommunikation



Duria
15.02.2008, 10:58
Hallo Zusammen,

Gewalt in der Pflege fängt schon bei der Kommunikation an, dazu fand ich folgenden Link:

http://www.bflk.de/Aktuell/Jahrestagung_2007/Gewaltfreie_Kommunikation_II_Text.pdf


... mal so als Diskussionsgrundlage ...


LG Duria

diamondice
15.02.2008, 19:51
Hallo Duria,

ich habe vor 2 Tagen noch ein Referat über gewaltfreie Kommunikation gehört. Ein sehr interessantes Thema insbesondere, wenn man sich mit der Trennung der Emotionen von den Gedanken und der wertfreien Wiedergabe beschäftigt.

Ich hoffe auf weitere Beiträge zu diesem Thema.

ingo
17.10.2008, 09:17
unter gewaltfreier kommunikation verstehe ich ein kommuniaktionsmodell das von marshall rosenberg begründet wurde. ich beschäftige mich schon eine weile damit und erlebe diese form als sehr kraftvoll und bereichernd. zur zeit entwickeln wir in dem pflegedienst in dem ich arbeite ein kommunikationsmodell das den bedürfnissen im team gerecht wird.ich leite diese arbeitsgruppe und bin sehr gespannt auf den prozess den wir begonnen haben
für weitere infos zur gewaltfreien kommunikation:
www.gewaltfrei.de (http://www.gewaltfrei.de)

Brady
17.10.2008, 10:34
Hallo ingo*winke*,

möchte Dich auf diesem Weg sehr herzlich begrüssen und freue mich über dieses interessante Thema von Dir noch mehr zu lesen..:D
Denke auch gerade in deinem Bereich der ambulanten Pflege ist dies ein Blickwinkel der uns hier sehr bereichert.

Liebe Grüße Brady

Schnecke
24.10.2008, 00:22
Hi Ingo!

Ist mir nicht ganz fremd dieses Kommunikationsmodell; haben das im Rahmen der Fachweiterbildung für Onkologie durchgenommen.

Aber auch wenn es einem schon bekannt ist; ich denke es ist immer wieder gut, sich auf die Gefühle des Gegenübers bei den Aussagen unsererseits zu besinnen bzw. sich mal zu fragen, welche Gefühle unsere Aussagen auslösen können - und umgekehrt. Wir reagieren ja auch auf die Äusserungen der Patienten; vielleicht nicht unweigerlich mit erneuten Aussagen, aber doch mit Blicken oder anderen nonverbalen Ausdrucksweisen wie Körperhaltung etc. Ich denke, dadurch lassen sich auch eine Menge Missverständnisse und unnötige Auseinandersetzungen (kommen ja auch schon mal vor) vermeiden.
Man muss nur mal in sich hineinhören und sich fragen, wie man die eigenen Aussagen selber interpretieren würde/könnte..

Interessantes Thema!
Schade, dass diese Thematik in den hausinternen Fortbildungskursen zu kurz kommt...


Schnecke

behid
06.03.2009, 14:38
Ich habe eine Frage an alle, die diese Art der Kommunikation schon etwas länger kennen...

Durch aktuellen Anlass in meinem Umfeld stelle ich mir die Frage, ob eine solche Kommunikation möglich ist, wenn man seinem Gegenüber nicht vertraut oder negative Gefühle ihm gegenüber hat. Nutzen dann die theoretischen Kenntnisse und inwieweit braucht man Übung um "gewaltfrei" zu kommunizieren? Theoretisch bin ich von diesem Modell überzeugt, aber inwieweit kann ich dass ohne konkrete Schulung auch umsetzen?

Gruß
Behid