Peter Münch
26.12.2008, 10:57
Hallo Zusammen
Ich habe den anhängenden Artikel bzw. das Interview mit dem Philosophen Wilhelm Schmid gefunden und fand es sehr anregend. Im Zuge der Diskussionen hier im Forum kamen ja immer wieder Fragen auf wie die, ob es mehr eine Strukturfrage sei, etwas zu ändern oder ob es eine Frage des persönlichen Umgehens mit den Strukturen ist. Vermutlich besteht die Kunst des Lebens darin, diese Balance hinzubekommen und das jeweils herauszufinden, denn es spielen immer beide Aspekte mit.
Persönlich war ich lange Zeit überzeugt, dass es fast ausschließlich an mir liege und das ich nur lernen müsse mit den Gegebenheiten anders umzugehen, dann werde es leichter und besser. Dann hatte ich eine lange Phase, in der ich mich eher über die soziologischen und philosophischen Pfade den Themen der Zeit und den persönlichen Themen genähert habe. Und es war eine Entdeckung und eine Befreiung zu bemerken, dass manches eben einfach so ist wie es ist und nicht an mir oder meiner persönlichen Wahrnehmung hängt. Miese Strukturen sind einfach mies, ganz gleich wie ich sie interpretiere!
Aber wie lebe ich mit den miesen Strukturen? Wie halte ich das aus? Wie gehe ich damit um? Wo ist es sinnvoll laut Protest anzumelden und wo ist es gut, einfach abzuwarten und sich nicht den Kopf blutig zu rennen, an Wänden, die einfach nicht nachgeben wollen? Auf diese Fragen habe ich keine Antwort, die ich in Sprache fassen und allgemein gültig weitergeben könnte, aber es gibt Anregungen, es gibt so etwas wie Weisheit und eben auch den Mut, etwas auszuhalten und abzuwarten ohne etwas zu tun ohne deshalb zu resignieren und abzuschalten... Wilhelm Schmid hat, was dieses Umgehen mit den grundsätzlichen Fragen des Lebens betrifft, zumindest interessante Anregungen.
Ich persönlich stolpere immer wieder über Bücher und Artikel von Schmid und schätze ihn sehr. Vielleicht gefällt es ja auch dem einen oder andere von Euch daran Interesse...
Ich habe den anhängenden Artikel bzw. das Interview mit dem Philosophen Wilhelm Schmid gefunden und fand es sehr anregend. Im Zuge der Diskussionen hier im Forum kamen ja immer wieder Fragen auf wie die, ob es mehr eine Strukturfrage sei, etwas zu ändern oder ob es eine Frage des persönlichen Umgehens mit den Strukturen ist. Vermutlich besteht die Kunst des Lebens darin, diese Balance hinzubekommen und das jeweils herauszufinden, denn es spielen immer beide Aspekte mit.
Persönlich war ich lange Zeit überzeugt, dass es fast ausschließlich an mir liege und das ich nur lernen müsse mit den Gegebenheiten anders umzugehen, dann werde es leichter und besser. Dann hatte ich eine lange Phase, in der ich mich eher über die soziologischen und philosophischen Pfade den Themen der Zeit und den persönlichen Themen genähert habe. Und es war eine Entdeckung und eine Befreiung zu bemerken, dass manches eben einfach so ist wie es ist und nicht an mir oder meiner persönlichen Wahrnehmung hängt. Miese Strukturen sind einfach mies, ganz gleich wie ich sie interpretiere!
Aber wie lebe ich mit den miesen Strukturen? Wie halte ich das aus? Wie gehe ich damit um? Wo ist es sinnvoll laut Protest anzumelden und wo ist es gut, einfach abzuwarten und sich nicht den Kopf blutig zu rennen, an Wänden, die einfach nicht nachgeben wollen? Auf diese Fragen habe ich keine Antwort, die ich in Sprache fassen und allgemein gültig weitergeben könnte, aber es gibt Anregungen, es gibt so etwas wie Weisheit und eben auch den Mut, etwas auszuhalten und abzuwarten ohne etwas zu tun ohne deshalb zu resignieren und abzuschalten... Wilhelm Schmid hat, was dieses Umgehen mit den grundsätzlichen Fragen des Lebens betrifft, zumindest interessante Anregungen.
Ich persönlich stolpere immer wieder über Bücher und Artikel von Schmid und schätze ihn sehr. Vielleicht gefällt es ja auch dem einen oder andere von Euch daran Interesse...